Archiv für Oktober 2011
Das Kommando und die Kameraden der FF Seebenstein wünschen Ehrenverwalter Othmar Schlatte alles Gute zum 65. Geburtstag!
Am 15 Oktober wurde die FF Seebenstein zu einer Traktor Bergung auf das Hochfeld alarmiert.
Der ortsansässige Bauer rutschte mit seiner Tarktor beim Pflügen seines Feldes mit einer Seite des Traktor in den nebenliegen Graben hinab und drohte umzustürzen. Der Traktor musste mittels Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges vom Graben geborgen werden.
So hieß die Alarmierung zur Jährlichen Schulübung im Unterabschnitt.
Am Freitag den 07.10.2011 um 8:30 Uhr “brannte” die Volksschule in Pitten, eine Stunde darauf in Seebenstein und um 10:30 Uhr wurde die Volkschule in Schwarzau beübt. In allen 3 Schulen waren die Gänge verraucht, sodass die Kinder und ihre Lehrer auf die Befreiung durch die Feuerwehr warten mussten. Die eingeschlossenen Schulklassen wurden von Atemschutztrupps lokalisiert und im Anschluss durch Leitern und dem Kranwagen der FF Pitten aus den Klassenzimmern gerettet.
Eingesetzte Kräfte:
FF Pitten, FF Schwarzau, FF Schiltern, FF Föhrenau und FF Seebenstein
Ein Flugzeug stürzte im Bereich der Waldzeile auf ein Feld, dabei streifte es einen Baum welcher auf einen fahrenden PKW fiel. Der PKW Lenker und sein Beifahrer wurden dabei im Fahrzeug eingeklemmt. Die Passagiere des Flugzeuges wurden durch die Wucht des Aufpralles aus dem Wrack geschleudert. Das Flugzeugwrack und die verstreuten Turbinenteile fingen nach dem Aufprall Feuer.
Eine sehr realitätsgetreue Übungsannahme, welche sehr viel Arbeit für die Einsatzkräfte zu Folge hatte.
Um 19 Uhr wurde der Unterabschnitt 2 zum Übungsort alarmiert. Die Ortsfeuerwehr Schiltern, welche als erstes am Übungsobjekt eintraf, begann sofort mit der Erkundung der Gegebenheiten. Die Zweiteintreffende FF Seebenstein begann mit der Menschenrettung des Beifahrers des PKW’s. Die FF Pitten errichtete mit dem KDOF-A die Einsatzleitung, die FF Schwarzau den Atemschutzsammelplatz und die FF Föhrenau stellte die Löschwasserversorgung durch einen Hydranten her. Sämtliche Atemschutztrupps hatten die Aufgabe, die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich zu Retten und sie den Rettungskräften zu Übergeben und im Anschluss das Flugzeug und den durch die Explosion eines Triebwerks in Brand geratenen Wald zu löschen.
Um 20:30 Uhr konnte Brand aus gegeben werden.
Ein großes Dankeschön an die Sprenggruppe 15 für die Pyrotechnik.
Eingesetzte Kräfte: FF Schiltern, FF Seebenstein, FF Schwarzau, FF Föhrenau und FF Pitten mit 15 Fahrzeugen und 61 Mann
Eingesetzte Kräfte der FF Pitten: SRF, TLFA 4000, TLFA 2500 und KDOF-A mit 18 Mann
Text & Fotos: FF Pitten
