Sturmschaden

Eine Unwetterfront mit Regen und vor allem heftigem Sturm hat am Samstagnachmittag und -abend den 28.07.2012 in Niederösterreich zu Verletzten und massiven Schäden geführt. Die Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Zu besonders dramatischen Szenen kam es bei einem Mittelalterfest im niederösterreichischen Pöchlarn. Als durch die Sturmböen die großen Äste eines riesigen alten Ahornbaums abrissen, „sind die Menschen um ihr Leben gerannt“, so ein Augenzeuge. Mehrere Personen, darunter auch Kinder, wurden zum Teil schwer verletzt.

Neben dem Unglück beim Mittelalterfest war in Niederösterreich laut dem Landesfeuerwehrkommando auch das Waldviertel ein Zentrum der Unwetter, wo es allein 300 Einsätze gegeben habe. Stark betroffen war auch der Raum St. Pölten, leichter das Weinviertel und das südliche Niederösterreich. An die 2.000 Feuerwehrleute standen im Einsatz, wie Sprecher Alexander Nittner sagte. Vom Sturm umgeknickte Bäume stürzten auf Straßen und Autos, im Bezirk Melk krachte ein Baum auf einen Pkw, in dem sich zwei Personen befanden. Laut „144 – Notruf NÖ“ wurden auch im Raum Krems Menschen durch herabfallende Äste verletzt.

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